Traumschneiderinnen.de

Die Allge­meinen Geschäftsbedin­gungen

Traum­schneiderinnen.de - Maßschneiderinnen­team für Hoch­zeits­moden.
Inhaberin: Jessica von Haeseler
10405 Berlin / DEUTSCH­LAND

§ 1 Geltungsbe­reich

  1. Die Lieferungen, Leis­tungen und Ange­bote der Mitar­beiterinnen von Traum­schneiderinnen.de (Inhaberin: Jessica von Haeseler, Mitar­beiterin: Marlene Meier) (im nachfolge­nden "Unter­nehmen" genannt) erfolgen ausschließlich auf der Grund­lage dieser allge­meinen Geschäftsbedin­gungen (künftig AGB). Es wird ausdrücklich darauf hinge­wiesen, dass die AGB in den Geschäftslokalen des Unterneh­mens aushängen bzw. ausliegen und im übrigen sowohl auf der Homepage des Unterneh­mens (http://www.traum­schneiderinnen.de/agb) wie auch auf der Rückseite seiner Geschäftspapiere (z.B. Auftrags­bestätigung, Rech­nung, Liefer­schein, usw.) abge­druckt sind.
  2. Die AGB gelten mit der Erteilung des Auftrags durch die Kundin bzw. den Kunden als aner­kannt und somit rechtsver­bind­lich. Entgege­nstehende Geschäfts- und Einkaufsbedin­gungen der Kundin bzw. des Kunden werden auch ohne ausdrücklichen Wider­spruch des Unterneh­mens nicht Vertragsbe­stand­teil, außer dies wurde ausdrücklich schrift­lich verein­bart.

§ 2 Angebot und Bestel­lung

  1. Alle Ange­bote des Unterneh­mens hinsicht­lich der veransch­lagten Preise, wie auch der Lieferter­mine sind freib­leibend.
  2. Bestel­lungen sind für das Unter­nehmen nur nach schrift­licher Bestätigung verbind­lich. Ist eine solche durch Auftragser­teilung erfolgt, sind Änderungswünsche der Kundin bzw. des Kunden nicht mehr möglich.
  3. Garan­tien werden vom Unter­nehmen nur bei vorheriger ausdrücklicher Verein­barung mit der Kundin bzw. dem Kunden übernommen.

§ 3 Pflichten des Unterneh­mens

  1. Die Kundin bzw. der Kunde besorgt in sorgfältiger Absprache mit dem Unter­nehmen den von ihr bzw. ihm gewünschten Stoff bei einem geeig­neten Drittan­bieter oder wählt anhand der ihr bzw. ihm vom Unter­nehmen vorge­legten Muster den von ihr bzw. ihm gewünschten Stoff aus. Das Unter­nehmen verar­beitet den ausge­suchten Stoff nach den Wünschen der Kundin bzw. des Kunden hinsicht­lich Verar­beitung, Zusch­nitt und Farbaus­wahl zu der bestellten Ware. Diese wird dabei nach den persönlichen Maßen der Kundin bzw. des Kunden gefer­tigt.

§ 4 Zahlung

  1. Sämtliche Zahlungen sind in EURO, umsatz­steuer­frei nach §19 UStG ausschließlich und allein an das Unter­nehmen zu zahlen. Sofern nichts anderes verein­bart ist, ist der Kauf­preis nach Auftragser­teilung auf entsprec­hende Rech­nungs­stel­lung im Voraus ohne Abzug fällig und zahlbar. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das Konto der auftrag­sausführenden Unterneh­mens­mitar­beiterin oder an selbige in bar.
  2. Die Kundin bzw. der Kunde ist zur Aufrech­nung oder Geltendmac­hung von Zurückbehal­tungs­rechten nur berech­tigt, wenn die Gege­nansprüche rechtskräftig festge­stellt sind.

§ 5 Pflichten der Kundin bzw. des Kunden

  1. Die Kundin bzw. der Kunde verpflichtet sich, die auf der Grund­lage ihrer bzw. seiner Stof­faus­wahl individuell angefer­tigte und bereits im voraus bezahlte Ware auf entsprec­hende Auffor­derung des Unterneh­mens zur Abnahme unverzüglich in dessen Geschäftlokal abzuholen.
  2. Wünscht die Kundin bzw. der Kunde die Versen­dung der Ware, ist er verpflichtet, alle dafür anfal­lenden Kosten zu tragen.
  3. Da die Ware für die Kundin bzw. den Kunden nach seinen individuellen Maßen gefer­tigt wird, steht er des Unterneh­mens zu einem Maßtermin zur Verfügung. Übliche­rweise findet dieser in einem Geschätslokal des Unterneh­mens statt. Sollte die Kundin bzw. der Kunde den Maßtermin ander­nortes wünschen, so hat sie bzw. er die Kosten für die Anfahrt und den dadurch entstehenden Zeitauf­wand zu tragen. Sollte das Unter­nehmen in der Vergange­nheit bereits bei der Kundin bzw. dem Kunden Maß genommen haben und sollte die Kundin bzw. der Kunde dann später erneut Ware bestellen, obliegt es ihrer bzw. seiner Verantwor­tung, zu prüfen, ob die von ihr bzw. ihm in der Vergange­nheit genom­menen Maße aktuell noch zutref­fend sind; anson­sten hat sie bzw. er eine aktuelle Maßnahme beim Unter­nehmen anzufor­dern.
  4. Vor Fertig­stel­lung der Ware ist infolge der individuellen Maßfertigung die Anprobe durch die Kundin bzw. den Kunden erforder­lich. Die Kundin bzw. der Kunden verpflichtet sich deshalb, dem Unter­nehmen für zwei Anproben vor der endgültigen Fertig­stel­lung der Ware zur Verfügung zu stehen. Er wird das bei den Anproben gefer­tigte und im vorge­legte Anprobe­nblatt sorgfältig überprüfen und Fehler unverzüglich gegenüber dem Unter­nehmen rügen oder aber das Anprobe­nblatt unter­zeichnen und damit die Richtig­keit und Vollständig­keit dessen Inhalt bestätigen.

§ 6 Gefahrenübergang

  1. Die Gefahr des zufälligen Unter­gangs bzw. der zufälligen Verschlech­terung der Ware geht mit der Auffor­derung zur Abholung der Ware durch die Kundin bzw. den Kunden auf diese bzw. diesen über. Versendet das Unter­nehmen auf Verlangen der Kundin bzw. des Kunden die herge­stellte Ware, so geht die Gefahr auf die Kundin bzw. den Kunden über, sobald das Unter­nehmen die Sache dem Spediteur, Frachtführer, oder einer sonstigen zur Ausführung der Versen­dung bestimmten Person übergeben hat.

§ 7 Leis­tungsstörungen

  1. Die Kundin bzw. der Kunde hat anlässlich der Abnahme der erst nach Anprobe fertig gestellten Ware deren Vertragsgemäßheit bzw. Mange­lfreiheit zu prüfen und even­tuelle Bean­stan­dungen dem Unter­nehmen unverzüglich mitzuteilen. Bei berech­tigten Bean­stan­dungen kann die Kundin bzw. der Kunde Nachbe­sserung auf Kosten des Unterneh­mens verlangen.
  2. Bei der Materialaus­wahl anhand von Mustern können gegebenen­falls Webe­reitech­nisch bedingte geringfügige Abweic­hungen in den Farben sowie in der Gewebe­struktur nicht vermieden werden. Evtl. geringfügige Abweic­hung des verar­beiteten Materials im Vergleich zum vom Kunden oder der Kundin ausgewählten Muster stellen keinen Sach­mangel dar und berech­tigen die Kundin bzw. den Kunden daher nicht zur Geltendmac­hung der gesetz­lichen Leis­tungsstörungs­rechte. Die Kundin bzw. der Kunde erkennt daher an, dass geringe Abweic­hungen in Qualität, Farbe und Pass­form Mängel der Ware nicht begründen.
  3. Das Unter­nehmen leistet für die Mange­lfreiheit der herge­stellten Ware Gewähr für den Zeit­raum von 2 Jahren ab Gefahrenübergang. Sollte die Kundin bzw. der Kunde keine Verbrauc­herin bzw. kein Verbraucher im Sinne des Gesetzes sein, verkürzt sich die Gewährleis­tungs­frist auf ein Jahr.

§ 8 Haftungs­beschränkung

  1. Im Falle einer ledig­lich fahrlässigen Pflichtverlet­zung durch das Unter­nehmen oder seine Erfüllungsge­hilfen und -gehil­finnen ist die Haftung auf den vertrag­stypischen, vorherseh­baren Schaden begrenzt.

§ 9 Zahlungs­verzug

  1. Die Kundin bzw. der Kunde hat für den Fall des Zahlungsver­zugs Zinsen in Höhe von mindes­tens 5 Prozent­punkte über dem jeweiligen gültigen Basis­zins­satz zu leisten. Die Geltendmac­hung eines weiteren Schadens ist nicht ausge­schlossen.

§ 10 Eigentum­svorbe­halt

  1. Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezah­lung durch die Kundin bzw. den Kunden Eigentum des Unterneh­mens.

§ 11 Rücktritt vom Vertrag

  1. Die Kundin bzw. der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass gleich­zeitig mit der an sie bzw. ihn übermit­telten Auftrags­bestätigung das Unter­nehmen den kunden­seits ausge­suchte Stoff nach dessen individuellen Maßen schneiden und die Ware anfer­tigen lässt, die gerade aufgrund ihrer Individualität für Dritte nicht brauchbar ist. Sollte also der Kunde, aus was für Gründen auch immer, nach erfolgter Auftrags­bestätigung vom Vertrag zurücktreten, hat er die ihm vom Unter­nehmen aufgege­benen Kosten der bis dahin erbrachten Aufwen­dungen/Arbeiten zur Vertrag­serfüllung (z.B. Zusch­neide-, Material-, Fertigungs­kosten usw.) zu tragen. Hat die Kundin bzw. der Kunde Materialien auf eigene Kosten besorgt und zur Verfügung gestellt, so bleiben diese Materialien ihr bzw. sein Eigentum. Was davon übrig ist, wird selbst­verständlich zurückge­geben. Sie bzw. er hat jedoch keinen Anspruch auf Schadenser­satz an Materialien, die bereits gemäß des von der Kundin bzw. dem Kunden erteilten Auftrages verar­beitet (z.B. zuge­schnitten) wurden. Die Kundin bzw. der Kunde hat in diesem Fall sein Eigentum umge­hend im entsprec­henden Geschäftslokal abzuholen oder ggf. die Versand­kosten zu tragen. Daneben schuldet sie bzw. er den Ausgleich einer Paus­chale von 15 Prozent des Netto-Auftrags­wertes für beim Unter­nehmen im Zusammen­hang mit der Auftrags­durchführung und -stor­nierung angefal­lene Administ­rations-/Abwick­lungs­kosten, entgan­genen Gewinn, usw.
  2. Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt der Nach­weis vorbe­halten, dass beim Unter­nehmen gerin­gere Kosten ange­fallen bzw. weniger Gewinn entgangen ist.

§ 12 Geltendes Recht

  1. Für das Vertrags­verhältnis sowie alle damit in unmittel­barem und/oder mittel­barem Zusammen­hang stehenden Rechts­folgen/-verhältnisse bzw. darau resul­tierenden Streitig­keiten gilt - unter ausdrücklichem Ausschluss von UN-Kauf­recht - ausschließlich bundes­deut­sches Recht.

§ 13 Salvatorische Klausel

  1. Sollten einzelne Bestim­mungen diese AGB bzw. des durch sie ergänzten Vertrags der Parteien unwirksam sein oder werden, bleiben der Vertrag bzw. die übrigen AGB wirksam. Die Parteien verpflichten sich für einen solchen Fall bereits jetzt, die unwirk­same/n Bestim­mung/en durch solche zu ersetzen, die dem wirt­schaft­lich Gewollten am nächsten kommt, anson­sten gilt das Gesetz.

§ 14 Erfüllungsort/Gerichts­stand

  1. Erfüllungsort aller aus dem Vertrags­verhältnis resul­tierenden Leis­tungen beider Parteien ist der Sitz des Unterneh­mens. Gerichts­stand ist der Erfüllungsort.

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